„Bunte“ Überführungsfahrt Nossen – Leipzig

Das der Schienenverkehr in Nossen seit der Übernahme des Kesselzugverkehrs durch die orange-grau lackierten Maschinen von Hector Rail bunter geworden ist steht ohne Zweifel fest.

Am 17. April konnte Marco Heyde diese Überführungsfahrt von Nossen über Döbeln nach Leipzig bestehend aus 217 012 der Pfalzbahn, 295 096 (MaK 1000769/1978) von Raphael Hofmann Güterverkehr, 162 002  (ex DB 151 070) von Hector Rail und
03 2155-4 der WFL nebst Reisezugwagenpark bildlich festhalten.

Sonderfahrten zum 10. Dresdner Dampfloktreffen

Im Rahmen des 10. Dresdner Dampfloktreffen wurden, durch geänderte Streckenführung aufgrund von Bauarbeiten, die Nossener Eisenbahnstrecken insgesamt von drei Dampfsonderzügen befahren.

Am 7. April beförderte 52 8154 des EMBB zusammen mit 118 552 von ITL vormittags einen aus 11 Reisezugwagen bestehenden Sonderzug von Dresden über Freiberg, die Zellwaldbahn, Nossen und Meißen zurück nach Dresden.

Diese Rundfahrt über die Zellwaldbahn in umgekehrter Richtung wurde am Nachmittag durch 50 3648 vom SEM und Schlußlok 52 8131 der WFL bespannt.

Am Sonntag beförderte 35 1097 aus Glauchau mit Vorspanne 52 8079 gemeinsam eine Sonderzug von Dresden Hbf über Meißen, Nossen, Döbeln, Chemnitz nach Glauchau.

Die IG Dampflok Nossen öffnet am Samstag für die Fahrgäste der Sonderzüge ihren Lokschuppen und präsentiere 35 1113-6 auf der Drehscheibe.

(Bilder folgen)

[Hector Rail] übernimmt Kesselzugverkehr

Ab 1. April 2018 übernimmt das Eisenbahnbahnverkehrsunternehmen Hector Rail GmbH die Beförderung der Kesselwagenzüge von Stendell nach Rhäsa Werksbahnhof.

Als Triebfahrzeuge kommen auf dem Abschnitt Stendell – Coswig (b. Dresden) von der Deutschen Bahn übernommene Lokomotiven der Baureihe 151 und auf dem Abschnitt Coswig (b. Dresden) – Nossen – Rhäsa Lokomotiven vom Typ Di 6 zum Einsatz.

Damit endet zeitgleich der Einsatz von DB Cargo mit den hier zuletzt eingesetzten Lokomotiven der Baureihe 265 zwischen Coswig (b. Dresden) und Rhäsa.

Ostersonderfahrten 2018

Am Karfreitag luden die IG Dampflok Nossen und der Förderverein Zellwaldbahn zu ihren traditionellen Ostersonderfahrten mit Ostereiersuche auf der Zellwaldbahn ein. Bei frühlingshaftem Wetter waren die beiden Zugpaare zwischen Nossen und Freiberg mit 900 kleine und große Fahrgäste komplett ausverkauft. Bespannt wurde der 32 Achsen zählende Sonderzug durch 52 8131 der WFL.

Bei der großen Osterausfahrt am Ostersamstag brachte ein mit 03 2155 und 110 101 bespannter Sonderzug die Fahrgäste von Nossen über Döbeln und Grimma ob. Bf. ins Mansfelder Land nach Klostermannsfeld. Hier bestand die Möglichkeit mit der „Wipperliese“ nach Wippra weiterzureisen, eine Ausflug mit der schmalspurigen Mansfelder Bergwerksbahn zu unternehmen oder der MaLoWa Bahnwerkstatt zu besuchen.

Vor 20 Jahren: Letzte Fahrt von 38 205

Heute vor 20 Jahren hieß es Abschiednehmen vom sächsischen Rollwagen, der letzten betriebsfähigen sächsischen Normalspurdampflokomotive.

Am 28. März 1998 beförderte 38 205 ihren Abschiedssonderzug von Chemnitz Hbf über Niederwiesa, Hainichen und Roßwein in ihr langjähriges Heimat-Bw nach Nossen.  Am Haken war damals der noch vollständig vorhandene und einsatzfähige „Zwickauer Traditionszug“ der mit dem Rollwagen eine stilistisch passende Garnitur darstellte. Am darauffolgenden 29. März stand sie letztmalig in Bw Chemnitz- Hilbersdorf unter Dampf. Weiterlesen

[Hector Rail] Probefahrt erfolgreich

Die Spatzen pfeifen es schon eine ganze Weile von Dächern: Ab 1. April 2018 soll die Hector Rail GmbH den Kesselzugverkehr zwischen Stendell und Rhäsa Werksbahnhof übernehmen. Auf dem Abschnitt Coswig (b. Dresden) – Nossen – Rhäsa sollen dabei die Anfang des Jahres von Vossloh Locomotives übernommenen 5 Maschinen vom Typ Di 6 zum Einsatz kommen.

Am 19. März 2018 wurde 861.001 „Thor“ als erste Lokomotive von Hector Rail von Dortmund nach Nossen überführt und am darauffolgende Tag fand eine Lastprobefahrt von Coswig (b. Dresden) über Nossen nach Rhäsa  mit einem vollen Kesselzug statt.

Unter den an diesem Tag vorherrschenden optimalen Bedingungen hatte die Maschine keine Probleme den vollen Kesselzug allein aus dem Elb- und Triebischtal die Steigung hinauf nach Deutschenbora zu befördern. Als zusätzliche Gewicht bzw. als „Angstlok“ fungierte 217 012 der Pfalzbahn.

Getreidezüge Starbach -Vierow

Vom 10. März bis 16. März 2018 erfolgte bei Firma Andreas Horsch Agrokorn e.K. in Starbach bei Nossen die Abfertigung von insgesamt drei Getreidezüge mit jeweils 1.300t Getreide aus der Lommatzscher Pflege zum Ostseehafen nach Vierow.

Bespannt wurde erste Zug zwischen Starbach und Nossen durch die 217 012 der Pfalzbahn ansonsten oblag die Beförderung der 232 141 der WFL.

Buch zur Geschichte der 99 713 erschienen

99 713 – Die Geschichte einer Schmalspurdampflokomotive

heißt das aktuell erschiene Buch aus dem Hause Wunderwald Bahnbücher.

Keine zweite IV K Maschine ist mit der Geschichte des Wilsdruffer Schmalspurnetzes so eng verbunden wie die 1927 in der Sächsischen Maschinenfabrik Chemnitz gebaute Schmalspurdampflokomotive 99 713. Ab 1933 stand sie fast 4 Jahrzehnte auf Schmalspurstrecken um Wilsdruff im EInsatz. So war 99 713 am Wurgwitzer Brückenstutz beteiligt und hatte die „Ehre“ die letzten Personenzüge zwischen Meißen-Triebischtal und Wilsdruff sowie auf der Stammstrecke Freital-Potschappel – Wilsdruff – Nossen zu befördern.

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